Auch bei einer Online-Bewerbung gibt es Regeln dafür, welche Dokumente die Bewerbung enthalten muss. Diese findest Du auch in unserem Portal. Foto: Drobot Dean/Fotolia/randstad

Checkliste: Was gehört in die Bewerbung?

Zuerst einmal solltest Du herausfinden, ob die von Dir ausgewählte Firma lieber eine Online- oder eine klassische Print-Bewerbung möchte.  Falls eine gedruckte Bewerbung gefordert wird, heißt es erstmal eine Bewerbungsmappe kaufen. Die richtige Mappe sollte einfach zu handhaben sein und eine ansprechende Optik haben. Dafür eignen sich zum Beispiel Klemmordner aus Plastik mit einem durchsichtigen Deckel oder eine zweifach aufklappbare Mappe aus Karton.

Danach geht es ans „Eingemachte“ – nämlich an den Inhalt der Bewerbungsmappe beziehungsweise der Bewerbungs-Mail.

 

1. Deckblatt

 

Ein Deckblatt ist optional. Falls Du eines verwendest, solltest Du es möglichst individuell und kreativ gestalten. Meist befindet sich auf dem Deckblatt ein Foto – das ist aber kein Muss.

 

2. Anschreiben

 

Im Anschreiben stellst Du Dich selbst kurz vor und erklärst, warum Du Dich für die jeweilige Firma und Arbeitsstelle entschieden hast. Das Anschreiben bietet Dir eine gute Möglichkeit, Dich von anderen Bewerbern abzuheben. Teilweise darfst Du im Anschreiben sogar ein bisschen frech sein. Aber Vorsicht: das hängt ganz davon ab, bei welchem Unternehmen Du Dich bewirbst.

 

3. Lebenslauf

 

Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen.  Achte auf eine übersichtliche Darstellung. Außerdem muss der Lebenslauf persönlich unterschrieben werden.

 

4. Motivationsschreiben/ „Dritte Seite“/ „Über-Mich“-Seite

 

Auch das Motivationsschreiben beziehungsweise die „Dritte Seite“ kann optional in einer Bewerbung vorhanden sein. Hier stellst Du Dich genauer vor und beschreibst ausführlich, warum Du die Arbeitsstelle unbedingt haben möchtest. Das Motivationsschreiben sollte mit dem Anschreiben verglichen werden, um Wiederholungen zu vermeiden.

 

5. Zeugnisse

 

Als nächstes folgen Deine Zeugnisse. Hier solltest Du Dir genau überlegen, welche Zeugnisse für die Personaler von Bedeutung sind. Wenn Du Dich zum Beispiel nach der Haupt- oder Realschule für eine Ausbildung bewirbst, solltest Du etwa die Schulzeugnisse der letzten zwei oder drei Jahre mitschicken. Falls Du Dich nach dem Studium für eine Arbeitsstelle bewirbst, gehört das Abitur-Zeugnis, sowie das Absolventenzeugnis in die Bewerbung.

 

6. Zertifikate und Bescheinigungen

 

Falls Du Bescheinigungen über spezielle Kurse, Kenntnisse oder beispielsweise Auszeichnungen hast, solltest Du diese unbedingt beilegen. Das zeigt, dass Du engagiert bist. Es kommt nicht darauf an, ob die Bescheinigungen von der Schule oder anderen Organisationen ausgestellt worden sind.

 

7. Praktikumsbescheinigungen und Arbeitszeugnisse

 

Zum Schluss gehören noch mögliche Praktikumsbescheinigungen in die Bewerbung. Egal, ob Du die Praktika in dem Bereich gemacht hast, für den Du Dich bewirbst, oder nicht. Du solltest sie auf jeden Fall beilegen. So sehen die Personaler, dass Du bereits Arbeitserfahrungen gesammelt hast und weißt, was du möchtest. Wer bereits arbeitet und sich für eine andere Stelle bewirbt, sollte sich zudem ein Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber ausstellen lassen.

 

Mit dem richtigen Aufbau einer Bewerbung und der individuellen Gestaltung hinterlässt der Bewerber oder die Bewerberin bereits vor dem Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck. Foto: djd/www.wfd-gmbh.de/contrastwerkstatt – Fotolia

 

Text: Melanie Guggenberger