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Der erste Tag im neuen Job – So überstehst du ihn ohne Peinlichkeiten!

Du hast ihn! Den Traumjob beginnt! Eigentlich kein Grund, nervös zu sein. Aber natürlich bist du trotzdem nervös. Damit du vor lauter Aufregung nicht in jedes Fettnäpfchen trittst, sind hier ein paar Tipps, wie du den ersten Tag locker überstehst.

 

Gründliche Vorbereitung

Vorher informieren hilft, dich auf deinen neuen Arbeitgeber vorzubereiten. © panthermedia.net /
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Spätestens sobald du die Zusage hast, solltest du dich informieren, in was für ein Unternehmen du kommen wirst. Wer ist wofür zuständig? Wie sieht deine zukünftige Chefin oder dein Ansprechpartner aus? Wo hält der Bus? Antworten auf diese und andere Fragen findest du auf der Homepage deiner Firma. Denk auch an die Sozialen Medien! Viele Unternehmen sind dort sehr aktiv und schätzen es, wenn sie merken, dass du das bemerkt hast.

 

Dresscode

 

Als Faustregel gilt: besser over- als underdressed. Saubere Schuhe und knitterfreie Kleidung sollten selbstverständlich sein. Vielleicht hast du bereits beim Vorstellungsgespräch die Möglichkeit, deine Kollegen kennen zu lernen und kannst dich an ihrem Kleidungsstil orientieren. Ansonsten hältst du dich einfach an das was in deiner Branche üblich ist. Jobs in kreativen Berufen haben meist einen entspannteren Dresscode als Stellen in der Bank. Mit einer dunklen Hose, einer Bluse, Hemd oder Shirt und einem Jackett oder Blazer kannst du kaum etwas falsch machen. Verbieg dich aber nicht zu sehr! Dein Chef stellt dich schließlich auch wegen deiner Persönlichkeit ein. Zeig sie!

 

Pünktlichkeit

 

Pünktlich sein ist ein Muss. Plane lieber 30 Minuten mehr ein. Wichtig ist auch, dass du dir vorher eine Nummer geben lässt, auf der du im Notfall jemanden erreichst. Und ganz wichtig: Entschuldige dich falls du zu spät kommst kurz und ehrlich, aber reite nicht darauf rum. Du willst deinen Fauxpas ja nicht breit treten.

 

Höflichkeit

 

Du wirst viele Leute kennen lernen. Wahnsinnig viele Leute. Auch wenn es dir irgendwann zu viel werden sollte, bleib höflich. Begrüße dein Gegenüber mit einem sicheren Händedruck, stehe aufrecht, lächle und sieh ihm in die Augen. Stell dich mit deinem ganzen Namen vor und lass den Anderen entscheiden, ob ihr euch duzt oder siezt.
Versuche, auch wenn du sehr nervös bist, nicht ins Plaudern zu geraten. Stories über deinen Ex-Chef (den Idiot!) oder deine neue Kollegin (die arrogante Kuh) behältst du lieber für dich.

 

Mut

In der gemeinsamen Mittagspause kannst du deine Kollegen kennen lernen. Bild: panthermedia.net /pressmaster

Oft verbringt man als Neuankömmling in einer Firma seine Mittagspausen am Anfang allein. Aber das muss nicht sein! Klar, du willst nicht nerven oder aufdringlich sein, aber zu einem höflichen „Kann ich mich euch anschließen?“, wenn deine Kollegen über ihre Lunch-Pläne reden, sagt kaum jemand Nein.

 

Interesse

 

Die Flut an neuen Infos, die am ersten Tag auf dich einprasselt, kannst du dir nicht merken. Und das erwartet auch keiner von dir. Am besten schreibst du Wichtiges in ein Notizbuch. Wenn du etwas nicht verstanden hast oder etwas nicht weißt, schäme dich nicht, nachzufragen!

 

Feierabend

 

Der erste Tag war anstrengend und es wäre langsam Zeit für Feierabend. Aber wann ist es ok, zu gehen? Dass du nicht um Punkt 16 Uhr den Stift fallen lässt und aus der Tür eilst, sollte klar sein. Warte bis die ersten Kollegen gehen und erkundige dich dann bei deinem Paten oder Mitarbeitern, ob es noch etwas für dich zu tun gibt. Das zeigt, dass du bereit wärst, noch zu bleiben.

 

Was gar nicht geht:

  • Lästern über den Ex-Chef oder Kollegen.
  • Zu viel, zu Privates zu erzählen.
  • Kein Interesse an deiner Arbeit oder dem Unternehmen zeigen.
  • Jeden Mitarbeiter von dir aus duzen.

 

Zum Schluss, denk dran: Nicht nur für dich ist so ein erster Arbeitstag aufregend. Auch deine Kollegen und dein Chef wissen noch nicht recht, wer da kommt und haben bereits im Vorfeld und werden in den nächsten Wochen viel Arbeit in dich und deine Einarbeitung stecken. Außerdem hatte jeder von ihnen schon mindestens einen ersten Arbeitstag und kennt also deine Gefühle!

 

 

Text: Carmen Dörfler