Immer wieder das Berichtsheft

Berichtsheft schreiben nervt. Diese Tipps erleichtern dir die Arbeit.

 

Anstatt dein Berichtsheft zu schreiben, würdest du lieber hundert andere Dinge machen? Rausgehen, dich mit Freunden treffen oder sogar das ganze Haus putzen? Die Überwindung, dich hinzusetzen und zu schreiben kann groß sein, doch am Ende deiner Ausbildung muss das Heft fertig und vorzeigbar sein. Ob einmal im Monat oder sogar einmal die Woche – wie oft du Berichte schreiben musst, hängt von deinem Betrieb ab. Damit dir das Schreiben ein wenig leichter fällt, sind hier ein paar Tipps.

 

Timing ist alles

 

Tief im Inneren weißt du es selbst: rechtzeitig anfangen ist das A und O. Zudem ist es wichtig, dass du regelmäßig schreibst. Du wirst merken, dass du dadurch weniger Schwierigkeiten hast, alles aufzuschreiben, da das Erlebte noch frisch im Gedächtnis ist.

 

Notizen

 

Damit dir das Schreiben leichter fällt, solltest du dir tagsüber Notizen machen. Durftest du etwas besonderes machen? Ist heute etwas spannendes passiert? Die Notizen zu machen dauert nicht lange – aber sie helfen dir, dein Heft zu vervollständigen. Tipp: Nutze die Diktierfunktion deines Smartphones.

 

Wie ausführlich?

 

Wenn du nicht weißt, welches Thema du einbringen oder wie du anfangen sollst, hilft es, einfach mal deine Alltagsaufgaben so ausführlich wie möglich zu beschreiben. Auch wenn du mal eine Woche jeden Tag das gleiche machst, ist es nicht schlimm, dies in deinem Heft zu wiederholen. Ändere einfach deine Formulierungen etwas um, damit das Heft interessanter ist. Du kannst auch Funktionsweisen von Maschinen, mit denen du arbeitest, erklären. Die Beschreibung von deinem Arbeitsplatz gehört schließlich auch zu deiner Ausbildung dazu.

 

Kreativität ist gefragt

 

Natürlich sollst du dein Berichtsheft nicht mit Stickern oder gemalten Herzchen am Seitenrand verzieren. Aber das Deckblatt kannst du frei gestalten: Klebe beispielsweise das Logo deines Betriebes drauf und gestalte die Titelseite drumherum. Klebe bunte Zwischenseiten ein, die eine zeitliche Abtrennung, wie verschiedene Lehrjahre, darstellen.

 

Text: Julia Dopfer
Foto: panthermedia