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Mach doch mal eine Pause

Hauruck–Aktionen beim Lernen kurz vor Prüfungen sind beliebt, aber nicht sonderlich erfolgreich. Genauso wenig, wenn wir tagelang ohne Pause durcharbeiten. Denn unser Körper braucht Erholung und Bewegung. Wir können uns nicht permanent konzentrieren: nach etwa einer halben Stunde machen sich die ersten Tiefs bemerkbar und spätestens nach etwa anderthalb Stunden ist es mit der geistigen Arbeit vorbei. Dann schleichen sich die ersten Fehler aus Erschöpfung ein.

 

Deshalb wird es Zeit, immer wieder eine kurze Pause einzulegen. Je sicherheitsrelevanter ein Beruf ist, desto mehr gibt der Arbeitgeber die Pausenzeiten vor, etwa im Flug- oder Personennahverkehr. Bei vielen Berufen aber besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, sich die Arbeit weitgehend selbst einzuteilen.

 

Wann sollte man sich also kurze Pausen gönnen?

 

Wichtig ist, auf seine eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten zu achten. Am besten die Pausen einrichten, wenn es sich vom Inhalt her anbietet, um die Gedanken oder Arbeitsschritte zu Ende denken zu können.

 

In den Pausen ist generell zu empfehlen:

 

  • körperliche Bewegung
  • eine andere Körperhaltung einnehmen als während der Arbeitszeit
  • einfach die Augen zumachen
  • sich zurücklehnen
  • sich ans Fenster stellen und den Blick in die Ferne schweifen lassen
  • frische Luft tanken
  • einen Schluck trinken oder einen Snack essen

 

 

Dabei muss auf weitere Kopfarbeit verzichtet werden. So können sich die bisherige Arbeit oder die gelernten Informationen setzen. Es braucht Zeit, um die neuen Eindrücke schrittweise zu verarbeiten und ist somit keineswegs verlorene Zeit. Also scheue Dich nicht, dies auch zu tun und die Arbeit für einen kurzen Moment ruhen zu lassen.

 

Text: AZ/Laura Alsleben