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Praktika

 

Praktikanten kochen nur Kaffee und sortieren Akten? So ist das lang nicht mehr! (Zumindest bei den guten Betrieben) Klar, Hilfsarbeiten gehören zum Praktikanten-Dasein einfach dazu, aber du kannst dabei auch vieles mehr lernen – über den Job und auch über dich.

 

1. Was ist überhaupt ein Praktikum?

 

Ein Praktikum ist eine vorübergehende oder befristete Tätigkeit von meist maximal sechs Monaten, die der Ausbildung, Berufsfindung oder Berufsorientierung dient. Sie kann auch Voraussetzung für eine Ausbildung bzw. ein Studium sein. Praktika vermitteln dir nicht nur einen Eindruck von der Branche, in der du sie ausübst, und von den Arbeitsabläufen der Firma, sondern du lernst auch den Umgang mit Kollegen, Abteilungsleitern und Chefs. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

 

2. Was verdiene ich dabei?

 

Unterschiedlich. Bei manchen Praktika bekommst du kein Geld, sondern nur die „Erfahrung“. Normal sind 200 bis 800 Euro im Monat. Das ist auch angebracht, da du ja für das Unternehmen eine vollwertige Arbeitskraft bist und dafür auch entlohnt werden solltest.

 

3. Wie bewerbe ich mich auf ein Praktikum?

 

Deine Bewerbung unterscheidet sich meist nicht von der für einen festen Job. Wenn du dich „initiativ“ (also ohne Stellenanzeige) bewirbst, rufst du am besten vorher an und fragst nach, ob sie Praktikanten einstellen und wer dein Ansprechpartner ist. Wenn du die Möglichkeit hast direkt im Hauptsitz vorbei zu gehen, ist das auch gut. Ansonsten bewirbst du dich mit einer klassischen Bewerbung aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnis per Post oder E-Mail.

 

4. Ist ein Praktikum eine Möglichkeit, eine Festanstellung zu bekommen?

 

Das ist durchaus möglich. Jedoch kommt auch das wieder auf das jeweilige Unternehmen und dessen Auftragslage und Auslastung an. Einen Fuß in der Tür hast du aber allemal.

 

5. Wann kann ich ein Praktikum machen?

 

Als Schüler wird es entweder von deiner Schule vorgeschrieben oder du opferst deine Ferienzeit. Klingt zwar wenig verlockend, zu arbeiten während andere feiern und ausschlafen, aber es lohnt sich! Im Studium kannst du dir entweder ein Semester Pause nehmen und da ein Praktikum machen oder es in die vorlesungsfreie Zeit legen.

 

6. Worauf sollte ich achten?

 

Wichtig ist, dass du etwas lernst! Solltest du tatsächlich nur zum Kopieren und Kaffee kochen abgestellt werden, wende dich an deinen Betreuer oder Vorgesetzten. Denn nur ein Praktikum in der Firma machen, damit du beschäftigt bist, bringt dir nichts. Das gleiche gilt auch, wenn du ständig Überstunden machen musst. Je nachdem wie alt du bist, (unter 18 gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz und du darfst in der Regel max. 40 Stunden pro Woche arbeiten!) gilt für dich die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden. Diese kann in Ausnahmefällen auf zehn Stunden ausgedehnt werden. Die genauen Regelungen dazu findest du online. Solltest du aber deutlich mehr arbeiten, ist auch hier dein Vorgesetzter oder Betreuer der richtige Ansprechpartner. Als Faustregel gilt: Bei Problemen, wie immer, zuerst das Gespräch suchen, warten, ob sich etwas ändert und dann dementsprechend reagieren.

 

Text: doe

 

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