Lass dich beim Probearbeiten nicht nervös machen und bleib einfach du selbst. Bild: panthermedia_julief514

Probearbeiten

Deine Bewerbung hat den Chef begeistert, das Vorstellungsgespräch lief super und jetzt geht’s ans Probearbeiten!

Doch was ist das überhaupt?

 

Beim Probearbeiten sollst du einen Eindruck von der Arbeit, die zukünftig deine sein könnte, sowie von deinen potenziellen Kollegen und dem Tagesablauf bekommen. Das Probearbeiten ist meist sehr hilfreich, vor allem, wenn du vorher noch nicht genau weißt, was auf dich zu kommt und was von dir erwartet wird. Sie kann dir helfen die Entscheidung für oder gegen den Job zu treffen.

 

Ablauf

 

Für gewöhnlich verbringst du dafür einen oder manchmal auch mehrere Tage im Unternehmen, wirst allen vorgestellt, bekommst erklärt, wofür jeder zuständig ist und was deine Aufgaben wären. Du kannst den Mitarbeitern Fragen stellen und so besser einschätzen, ob die Stelle das Richtige für dich ist. Für diesen Tag wirst du nicht bezahlt, da er der Entscheidungsfindung dient und du eigentlich auch keine wichtigen Aufgaben übernehmen sollst.

 

Achtung: in seltenen Fällen wird das Probearbeiten jedoch ausgenutzt und es werden gleich mehrere Bewerber zum Probearbeiten eingeladen, selbst wenn diese schon gar nicht mehr im Rennen um die Stelle sind. Sie dienen dann nur als unbezahlte Arbeitskraft und sind so natürlich ein Weg für das Unternehmen, Geld zu sparen. Du solltest dir die Rahmenbedingungen deshalb im Zweifel genauer anschauen. Stutzig werden solltest du zum Beispiel, wenn die Einladung zum Probearbeiten bereits vor dem Vorstellungsgespräch ausgesprochen wird, wenn die Probearbeit mit dir weder vorher noch nachher besprochen wird, wenn sie mehr als drei bis fünf Tage dauern soll und wenn du direkt richtig mit anpacken sollst. Du musst also nicht jede Einladung zum Probearbeiten auch annehmen.

 

Worauf solltest du achten:

 

Entscheidest du dich aber für die Probearbeit solltest du auf einige Dinge achten. Für deinen potentiellen Chef ist in der Regel wichtig, wie du dich gegenüber deinen  Vorgesetzten, Kollegen und eventuellen Kunden verhältst, ob du teamfähig bist, dein jetziger Wissensstand, aber auch deine Lernbereitschaft und Aufnahmefähigkeit werden genauer unter die Lupe genommen.

 

Du hingegen solltest dir die Arbeitsatmosphäre, die Hierarchien, die Kommunikation im Team und die Arbeitslast bzw. den Druck genau ansehen. Lass dich nicht nervös machen und bleib einfach du selbst! Nach dem Probearbeiten hörst du in dich hinein und hörst auf dein Bauchgefühl. Meistens weiß es ganz genau, ob etwas für dich das Richtige ist oder eben nicht.

 

Text: doe